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Konzept der Bücher

Multivariate Analysemethoden sind heute eines der Fundamente der empirischen Forschung in den Realwissenschaften. Die Methoden sind immer noch in stürmischer Entwicklung. Es werden ständig neue methodische Varianten entwickelt und in Softwarepakete integriert. Die Anwendung der Methoden bereitet jedoch manchem Interessierten Probleme, die auf die häufig stark mathematischen Darstellungen und mangelnden Kenntnissen der Anwendungsfragestellungen der Methoden zurückzuführen sind.
Dadurch kommt es zu einer Kluft zwischen interessierten Fachleuten und Methodenexperten, die bisher nicht genügend durch das Angebot der Fachliteratur überbrückt wird. Die Autoren dieses Buches haben sich deshalb das Ziel gesetzt, zur Überwindung dieser Kluft beizutragen.

Das "MVA-Buch" und "FMVA-Buch"zeichnen sich durch folgende Aspekte aus:

  1. Größte Sorgfalt auf die allgemeinverständliche Darstellung der Methoden. Der Zugang zum Verständnis durch den mathematisch ungeschulten Leser hat in allen Kapiteln Vorrang gegenüber dem methodischen Detail.
  2. Die Methoden werden weitgehend am Beispiel "Kauf von Margarine" ausführlich erklärt, so dass sich Unterschiede in den inhaltlichen Fragestellungen der verschiedenen Verfahren besser verdeutlichen lassen. Durch jeweils einfache "Rechenbeispiele" am Anfang der Kapitel ist die Vorgehensweise der Methoden leicht nachvollziehbar. Die Rohdaten der Beispiele können über das Register "Service" bestellt werden.
  3. Soweit möglich wurden die Methodenbeispiele mit dem Programmpaket SPSS gerechnet, das in Wissenschaft und Praxis eine hohe Verbreitung gefunden hat. Ansonsten wurde auf verbreitete Software zurückgegriffen.
  4. Die Ergebnisse der computergestützten Rechnungen in den einzelnen Methoden werden jeweils anhand der betreffenden Programmausdrucke erläutert und kommentiert. Dadurch kann der Leser, der sich in die Handhabung der Methoden einarbeitet, schnell in den eigenen Ergebnissen eine Orientierung finden.
  5. Besonderes Gewicht wurde auf die inhaltliche Interpretation der Ergebnisse aus den SPSS-Outputs gelegt. Wir haben es uns dabei zur Aufgabe gemacht, die Ansatzpunkte für Ergebnismanipulationen in den Verfahren offenzulegen und die Gestaltungsspielräume aufzuzeigen, damit der Anwender der Methoden objektive und subjektive Bestimmungsfaktoren der Ergebnisse unterscheiden kann.