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Fortgeschrittene Multivariate Analysemethoden: Vorwort zur 3. Auflage
Mit der 12. Auflage des Buches „Multivariate Analysemethoden“ hatten wir erstmalig die behandelten multivariaten Verfahren in zwei Gruppen untergliedert: grundlegende und fortgeschrittene Verfahren. Diese Zweiteilung wurde auch von unseren Lesern in der Mehrheit begrüßt, wodurch „das MVA-Buch“ seit 2010 nun in Form von zwei Lehrbüchern vorliegt. Während die aktuelle 14. Auflage des Buches „Multivariate Analysemethoden" primär auf das Bachelor-Studium gerichtet ist, zielen die „Fortgeschrittene Multivariate Analysemethoden" auf die Verwendung in Master- und PhD-Programmen ab. Mit der Trennung der beiden Bücher folgen wir somit auch der Organisation des universitären Studiums in Bachelor- und spezialisierte Master- sowie Doktoranden-Programme.

Die unerwartet schnelle Aufnahme des Buches „Fortgeschrittene Multivariate Analysemethoden (FMVA)“ am Markt hat es notwendig gemacht, in relativ kurzer Zeit eine weitere Neuauflage zu produzieren. Dies war nur möglich, weil sich der Verlag bereit erklärt hat, zur Überbrückung die zweite Auflage noch einmal nachzudrucken, wofür wir herzlich danken. Dieser Nachdruck hat uns die notwendige Zeit gelassen, eine überarbeitete und aktualisierte 3. Auflage zu produzieren.

Für die 3. Auflage von FMVA wurden alle Verfahren mit IBM SPSS 22 bzw. AMOS 22 neu gerechnet und bei Änderungen die Eingabe-Screenshots sowie Ergebnis-Outputs ersetzt. Das Fallbeispiel zu Neuronalen Netzen wurde mit der nun in IBM SPSS Statistics verfügbaren Prozedur Neuronale Netze gerechnet. Außerdem findet der Leser im Downloadbereich dieser Internetseite auch die Berechnung des Neuronalen Netzes mit dem Erweiterungsmodul IBM SPSS Modeler, das das ehemalige Modul zu Neuronalen Netzen „Clementine“ ersetzt hat. Weiterhin wurden die Literaturhinweise aktualisiert, erkannte Fehler beseitigt und einige Sachverhalte präziser und wie wir meinen auch verständlicher dargestellt.

Unser Dank gilt einer Vielzahl von Leserinnen und Lesern, die uns auf Fehler und missverständliche Formulierungen im Buch hingewiesen haben. Darüber hinaus bedanken wir uns bei unseren Mitarbeitern in Magdeburg, Münster und Trier, die uns bei der Überarbeitung intensiv unterstützt haben. In Münster waren das vor allem Dr. Sascha Witt, M. Sc. Stefan Benthaus und mit besonderem Nachdruck Herr Matthias Reese, der die komplette Transkription von Word in das Programm LaTeX übernommen hat. In Trier gilt unser Dank den Herren Dipl.-Kfm. Michael Bathen und M. Sc. David Lichter.

Alle verbliebenen Mängel gehen selbstverständlich zu unseren Lasten.

Im Sommer 2015

Klaus Backhaus, Münster
Bernd Erichson, Magdeburg
Rolf Weiber, Trier