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Wie gewichte ich die abhängige Variable?
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Autor:
Thomas

Erstellt am:
06.02.2015
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Themengebiet: Logistische Regression
Frage: Wie gewichte ich die abhängige Variable?

Ich studiere an der Universität Basel den Master in Sustainable Development und fertige gerade meine Masterarbeit über nachhaltige Immobilien an. Mittels einer Umfrage bei Studierenden der Uni Basel will ich versuchen herauszufinden, inwiefern nachhaltige Immobilieneigenschaften die Kaufentscheidung potentieller Immobilienkäufer beeinflusst.

Für die Datenanalyse verwende ich die multinominale logistische Regression und das Programm SPSS. Bei der Datenanalyse ist nun folgende Problematik aufgetreten, für weche ich bis jetzt noch keine Lösung gefunden habe:

 Ich habe mein Grundsample in mehrere Subsamples unterteilt. In einem Grossteil der Subsamples tritt nun folgendes Problem auf: Der Probant hat folgende Wahlmöglichkeit: AAA:B.
A steht hier bei für eine nachhaltige Immobilie und B für eine nicht-nachhaltige Immobilie. Die Wahl des Probanten habe ich wie folgt codiert: 0, wenn er die nicht-nachhaltige Immobilie wählt und 1, wenn er die nachhaltige wählt.

Das bedeutet ja nun, dass die Wahrscheinlichkeit, das der Probant eine nachhaltige Immobilie wählt, dreimal grösser ist, als das er eine nicht-nachhaltige Immobilie wählt.

Wie kann ich nun die abhängige Variable gewichten? Wie kann ich darstellen das der Probant eine 3 zu 1 Wahlmöglichkeit hatte und somit die Wahrscheinlichkeit, das er sich für A entscheidet 3 mal grösser ist, als das er B wählt.

 

Besten Dank für Eure hilfe


Anonymous
Anzahl: 2
Kommentar
Re:
Antwort #1 am: 09. Feb. 2015, 19:04:21 Uhr
Hallo Thomas,
bei deinen Ausführungen bin ich über zwei Sachverhalte gestolpert, die dir aber ggf. weiterhelfen können.
Wenn du die Zustände nur mit 0 und 1 kodierst führst du ja eigentlich lediglich eine einfache logistische und keine multinominale logistische Regression durch (hierfür würdest du einfach von 1-4 durchkodieren).
Der zweite Punkt ist, dass du bei der Bestimmung der Güte ja voraussichtlich die Trefferquote heranziehst. Da ja 75% nachhaltige immobilien im Topf sind, wird das ja bei dem Vergleich (max. Zufallswahrscheinlichkeit) berücksichtigt.
Daher sollte das bei der Beurteilung kein Problem sien.
Daher mein Vorschlag:
a) Kodier deine Variablen von 1-4 und bilde ggf. bei bedarf 2 Gruppen. Dann kannst du eine exakte zuordnung vornehmen (aus meiner Sicht aber nur relevant, wenn die Immmobileine anhand unterschiedlicher Kriterien beschrieben wurden, sodass zwischen den 3 A Immobilien keine Gleichverteilung auftritt).
b) Achte bei der Gütebeurteilung einfach auf die maximale Zufallswahrscheinlichkeit und dein Problem mit der Gewichtung sollte sich erledigt haben.

Ich hoffe ich hab dein Problem richtig erfasst un wünsch dir noch viel Erfolg bei deiner Auswertung.


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