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Äquidistanz bei vierstufigen Skalen
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Autor:
Melanie Özdemir

Erstellt am:
04.03.2010
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Themengebiet: Allgemeine Frage
Frage: Äquidistanz bei vierstufigen Skalen

Hallo liebe Forumsmitglieder,

in meiner Doktorarbeit untersuche ich u.a. Kompetenzprofile von bestimmten Berufsgruppen. Bei einigen der Items sollen die Befragten angeben, wie häufig sie bestimmte Kompetenzen verwenden. Die Anwortskala habe ich verbal etikettiert, da ein Zahlenformat zur Beantwortung wohl nicht passen würde (Bsp. Frage: Wie oft verwenden Sie Wissen aus dem Bereich Marketing? Antwort: 4).

Meine Häufigkeitsskala hat die Kategorien "sehr häufig, eher häufig, eher selten, nie". (Diese Skalierung wurde bei einer ähnlichen Studie bereits verwendet) Allerdings weiß ich nun nicht, ob diese Skala äquidistant ist, da ich dazu keinerlei Untersuchungen gefunden habe. Lediglich Rohrmann (1978) hat verschiedene Skalen auf Äquidistanz getestet, die aber leider alle fünfstufig sind (z.B. "immer, oft, gelegentlich, selten, nie").Meine Verwirrtheit resultiert daraus, dass eine Vielzahl von Studien vierstufige, verbal etikettierte Skalen verwenden ohne auf Äquidistanz hinzuweisen.

Meine Frage ist nun, ob es überhaupt auf Äquidistanz getestet, vierstufige Skalen gibt?

Oder kann man diese Frage auch möglicherweise vernachlässigen und trotzdem mit der Skala rechnen, als wäre sie äquidistant?

 

Für Hilfe oder auch Literaturhinweise bin ich sehr dankbar.

 VG

Melanie

 



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